Samstag, 2. August 2008

Artikel in der FAZ über Al Qaida

So sieht die Geschichtschreibung in der FAZ über Al Qaida und deren Entstehung aus. Auch hier kein Wort über den ISI (Parkestanischer Geheimdienst) oder die CIA, aber lest selbst:

20 Jahre Terror

Blutiger Geburtstag der Al Qaida

Von Markus Bickel

01. August 2008 Die meisten der versammelten Männer hörten den Namen an diesem heißen Augusttag im pakistanischen Peshawar zum ersten Mal. „Al Qaida“, zu Deutsch: die Basis, müsse auch nach dem Rückzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan den Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen aufrechterhalten, lautete der Beschluss, den Usama Bin Ladin, der palästinensische Gelehrte Abdullah Azzam, sein religiöser Mentor aus Universitätstagen in Dschidda, und eine Handvoll weiterer Dschihadisten am 11. August 1988 fassten.

Die militärische Ausbildung von 300 Kämpfern im nächsten halben Jahr, so der Plan, sollte garantieren, dass die bislang versprengt in Afghanistan operierenden „arabischen Afghanen“ schlagkräftiger auftreten würden. Zwar hatte Bin Ladin schon einige Monate zuvor Gesinnungsgenossen aus seiner saudi-arabischen Heimatstadt Dschidda in das Vorhaben, eine zunächst in Afghanistan, später aber auch in arabischen Staaten operierende islamistische Organisation aufzubauen, eingeweiht. Peter Bergen in „The Osama bin Laden I Know“ und Laurence Wright, Autor von „The Looming Tower - Al Qaeda's Road to 9/11“, nennen jenen Tag im August gleichwohl als Gründungsdatum für Al Qaida; auch Abdel Bari Atwan, Verfasser von „The Secret History of al-Qa'ida“, terminiert es auf 1988.

Abschluss und Ausgangspunkt der steten Weiterentwicklung

Bereits 1986 hatte Bin Ladin begonnen, Trainingslager in verschiedenen Gegenden Afghanistans zu unterhalten. Zwei Jahre später richtete er ein Büro ein, das die Familien gefallener Kämpfer über deren Tod unterrichtete. Der Name dieser Registratur: Al Qaida. Das fast zehn Tage dauernde Treffen in Peshawar im August 1988 bildete Abschluss und Ausgangspunkt der steten Weiterentwicklung von Bin Ladins am avantgardistischen Denken des Ägypters Sayyid Qutb orientierten islamistischen Projekts zugleich.

Nach fast sechs Jahren in Afghanistan, die von militärischen Misserfolgen geprägt waren, machte ihm der nahende Abzug der sowjetischen Truppen die Notwendigkeit eines Zusammenschlusses der bis dahin unorganisierten arabischen Kämpfer bewusst. Denn auch das von Azzam Anfang der achtziger Jahre in Peshawar gegründete und von Bin Ladin später finanzierte Informationsbüro (Maktab al Khadamat) zur Rekrutierung arabischer Freiwilliger im Kampf gegen die Sowjetstreitkraft hatte an deren marginaler Rolle nichts ändern können. Gemeinsam mit dem späteren ideologischen Führer Al Qaidas, dem Ägypter Ayman al Zawahiri, der damals noch die Gruppe Al Dschihad kommandierte, sollte Bin Ladin in den kommenden Jahren zum wichtigsten Protagonisten im ideologischen wie militärischen Kampf zum Sturz der arabischen Regime werden.

Nicht zu reden von seiner Rolle im Krieg gegen den Westen, die er in seiner „Erklärung des Heiligen Krieges gegen die Amerikaner, die das Land der beiden heiligen Stätten besetzen“, 1996 erstmals publikumswirksam formulierte.

Ein wohlhabender Sprössling eines Bauunternehmers

Aus Bin Ladins Plan, den Dschihad zunächst in Afghanistan fortzusetzen, wurde jedoch nichts. Schon 1989, nach der Ermordung seines Mentors Azzam, sah er sich zur Flucht aus Afghanistan und zur Rückkehr nach Saudi-Arabien gezwungen. Da er sich früh gegen die Korruption des Königshauses gewandt und die Stationierung amerikanischer Truppen am Vorabend des Zweiten Golf-Krieges 1991 als fremde Besatzung angeprangert hatte, stellte ihn das Regime in Riad unter Hausarrest.

Danach gab es für ihn kein Zurück mehr: Hatte der wohlhabende Sprössling eines Bauunternehmers bis dahin gehofft, das Königshaus zum Einlenken bewegen zu können, begriff er die wahhabitischen Herrscher nun als unbelehrbare Kollaborateure der Vereinigten Staaten. In einem Interview mit dem Chefredakteur von „Al Quds al Arabi“, Abdel Bari Atwan, bezeichnete er die Einladung der amerikanischen Truppen zur Verteidigung Saudi-Arabiens als „größten Schock“ seines Lebens.

1994 entzog ihm sein Geburtsland die Staatsbürgerschaft. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. 1995 kam es zum Anschlag auf einen Stützpunkt der saudi-arabischen Nationalgarde in Riad, ein Jahr später auf die Khobar-Türme in Dhahran - 19 amerikanische Soldaten wurden getötet. Bin Ladin selbst war zu diesem Zeitpunkt freilich längst nicht mehr im Land. Schon 1991 hatte er sich über Pakistan nach Sudan abgesetzt, wo Präsident Omar al Baschir ihm Sicherheit versprach. Der damals erst 34 Jahre alte Bin Ladin dankte es mit der Finanzierung zahlreicher Bau- und Agrarprojekte. Bei Treffen wie dem des Arabischen Islamischen Volkskongress 1991, an dem Vertreter der libanesischen Hizbullah, der palästinensischen Hamas und der ägyptischen Muslimbruderschaft teilnahmen, schärfte sich zudem seine Vorstellung einer grenzüberschreitend operierenden Organisation zum Aufbau eines islamischen Kalifats.

Von einer Guerrilla-Truppe zur Terrororganisation

Zum formalen Zusammenschluss von al Zawahiris Islamischem Dschihad und Bin Ladins Männern kam es allerdings erst in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre - nachdem sich das Regime in Khartum dem Druck Riads gebeugt und Bin Ladin des Landes verwiesen hatte. Zurück in Afghanistan, profitierte er vom Aufstieg der Taliban, die Al Qaida erlaubten, hier ihr Hauptquartier und Trainingslager zu unterhalten. Aus der losen Organisation verschiedener landsmannschaftlicher Gruppierungen wurde im Februar 1998 die „Internationale Islamische Front für den Heiligen Krieg gegen Juden und Kreuzritter“ mit Bin Ladin und Zawahiri an der Spitze.

Der Schritt von einer lokal inspirierten Guerrilla-Truppe gegen die sowjetischen Besatzer Afghanistans zur global agierenden Terrororganisation war gemacht. Im August 1998 - fast auf den Tag genau ein Jahrzehnt nach dem geheimen Treffen in Peshawar - bombte sich die Terrororganisation unwiderruflich ins Bewusstsein der Führung ihres Hauptfeindes: Nach den Anschlägen auf die amerikanischen Botschaften in Nairobi und Daressalam, als Al Qaida mit Sprengstoff beladene Lastwagen einsetzte, ordnete der amerikanische Präsident Clinton Militärschläge gegen vermeintliche Al-Qaida-Stützpunkte in Afghanistan und Sudan an.

Die Botschaftsattacken gerieten zur Blaupause für die künftige Strategie Al Qaidas, möglichst viele Menschen in den Tod zu reißen: Allein an diesem Tag wurden über 200 getötet. Vier Jahre später dann, am 11. September 2001, sollte mit Hilfe von vier Flugzeugen die perfide Logik des Massenmordes perfektioniert werden: 19 Selbstmordattentätern gelang es, fast 3000 Menschen umzubringen, mehr als 155 pro Angreifer.

Kommentar:

Soweit die FAZ und ganz ehrlich: Was für ein Scheiß. Ganz ehrlich, der Autor hat entweder nicht recherchiert oder ist einfach nur völlig verblödet.

Hier mal ein Auszug diverser Medien zu Al CIAda:

Al-Qaida-Videos made by Pentagon, US-Computerexperte weist Manipulationen an Aufnahmen nach

Rainer Rupp (Junge Welt)
Der amerikanische Computerexperte Neal Krawetz hat auf der »BlackHat-Konferenz« für Computersicherheit, die bis Freitag in Las Vegas stattfand, Beweise dafür vorgelegt, dass ...

Terrorismus: CIA-Al Qaida (Indymedia)
Die Achse CIA- Al Qaida-Taliban-Pakistan

Es existiert eine Übereinstimmung von Experten die aufrechthalten, dass die Terrorattentate von New York, Madrid und London von islamistischen Söldner-Infiltranten realisiert wurden, die von der CIA ausgebildet und finanziert worden sind und die mehrheitlich nicht wussten, für wen sie agierten.

Untersuchungsbericht zum 11. September ignoriert Verbindung zwischen CIA und Al-Qaeda (wsws.org)

Diese Unterlassung ist umso erstaunlicher, weil Al-Qaeda ihre Wurzeln im US-finanzierten Guerillakrieg der Mujaheddin in Afghanistan hat, wo Personen wie Osama bin Laden amerikanische Unterstützung genossen und von der CIA in Waffentechnik, Sabotage und Bombenbau ausgebildet wurden. Chalid Scheich Mohammed, der angebliche Drahtzieher hinter den Attentaten vom 11. September, war ein langjähriger Verbündeter von Abdul Rasul Sayyaf, einem Führer der afghanischen Nordallianz, der heute noch Verbindungen zum US-gestützten afghanischen Präsidenten Hamid Karzai unterhält.

Wikipedia und Al Qaida (infokrieg.tv)
Somit wird klar, dass Al Qaida, ein von der CIA erfundenes, tausendköpfiges Monster, über dessen Netze und logistische Verzweigungen keine nachweisbaren und verlässlichen Informationen existieren, nur durch eine adäquate Analsyse überwunden werden kann und durch eine Vorgehensweise, die sich tiefgehendst mit der " grundlegenden Begünstigung" der Terroraktionen Al Qaida´s befasst.

Samstag, 26. Juli 2008

Gleichschaltung der Massenmedien

Wenn man sich die Rede von Senator Barack Obama in Berlin anschaut, konnte man wieder schön die Gleichschaltung der Massenmedien sehen.
Mir sind keine, bzw. kaum kritische Worte aufgefallen. Es wurden auch keine kritischen Fragen gestellt, die den Leser zum eigenen Denken animieren sollte.

200.000 Leute standen an der Siegessäule. Viele mit kleinen Amerikaflaggen. Plakate und Transparente wurden ja verboten. Ofizielle Aussage: Es sei eine private, geschlossenen Veranstaltung und Herr Obama hätte Hausrecht.

Mal nachgefragt. Berlin besitzt ja noch Sonderstatus. Könnte es sein, dass es vllt. damit etwas zu tun hat?

Mal ehrlich, was glaubt ihr, wird ein Präsident Obama ändern? Es wird mehr Truppen in Afghanistan geben. Er wird weitere Anstrengungen unternehmen, den sog. "Raketenschild" in Europa zu installieren. Die Ziele, der US amerikanischen Außenpolitik gibt nicht Obama selbst vor, sondern einer seiner Berater: Zbigniew Brzezinski.

Fragt man einen der Teilnehmer, wer dieser Mann ist. Ich schätze 1 von 1000 würde diese Frage richtig beantworten können.

Da kommt ein Senator nach Berlin, der in seinem eigenen Land gerne Präsident werden möchte (und er hat, nachdem man sich die Leute im Hintergrund dieses Mannes anschaut, auch gute Chancen).

Wie auch immer, stellen wir mal die kritischen Fragen:
Wie sieht die Außenpolitik unter Obama denn aus?
Wie die Innenpolitik?
Warum war er in Berlin / auf Auslandsreise?
Wer ist sein Team und was haben sie früher getan?
Wie schaft es ein seit 2005 gewählter Senator zum designierten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten zu werden? Alleine wird er das wohl kaum geschaft haben, oder?
Welche Funktion hat Barack Obama im CFR? Wie kam er da rein? Wer sitzt da drin? Was wird dort entschieden?
Wie steht Senator Obama zum Irak, Iran, Israel, Parkistan und vor allem Russland und China?

Ich kann jedem nur empfehlen, sich einmal ein eigenes Bild zu machen ... Obama ist sicherlich ein charismatischer Mann, aber mit Sicherheit kein "schwarzer Kennedy".

Mittwoch, 23. Juli 2008

Spiegel vs. Blogger

Liebe Spiegelredaktion,

es ist schon interessant zu lesen, wie "unpolitisch, rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell" wir zu sein schein.

Gegenfrage: Eure Berichte zum 9/11 sprießen ja gerade zu vor Wahrheiten. Das nenne ich gute Recherche.
Gegenfrage: Eure Berichte über den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama sind ja auch sehr neutral gehalten und vermitteln immer den Eindruck, einer eurer Reporter wäre immer up to date.
Laufen euch die Leser weg oder seid ihr einfach nur auf den Zug aufgesprungen, dass "was nicht von oben authorisiert wird nicht sein darf"? Ihr mobbt euren eigen Chefradakteur raus und versucht nun gegen die kleinen zu "bashen"? Jeder der sich mit eurem Verlag auskennt, weiß, wer da die Fäden in der Hand hält, wo die Artikel, wann und vor allem bei wem über den Tisch laufen.
Auch wenn es in der Bloggerszene manchmal Theorien als bewiesen dargestellt werden, so sind doch die meisten, auch wenn es amateurmäßig geschied, recherchiert. Und btw. "Amateur" kommt aus dem Französischen und bedeutet "Liebhaber" ... aber ob dies der Rest eurer Leser auch noch weiß?
Und einen vergleich zwischen deutschen und (u.s.-) englischen Blogs zu ziehen, ist mehr als nur eine Milchmädchenrechnung. Dabei fällt mir ein, warum wir denn der Spiegel immer weniger verlinkt? Oder warum bezieht sich nicht einmal eine Washington Post oder der New Yorker auf deinen Spiegelartikel?

Mir kommt es so vor, als wurde einseitig recherchiert und mit billigen Mitteln versucht, hinter einer Maske des sog. seriösen Journalismus, eine unbequeme, aufstrebende Konkurrenz zu diskreditieren.

Oder, wie ein Freund von mir zu sagen pflegt:" Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte!"

---
Dazu mal andere Meinungen ohne über den großen Teich zu schauen:

Spiegel: Unsere Blogger können´s nicht in der Nürnberger Zeitung:
"…es ist Sommer. Da fangen wir Journalisten immer an, eher abseitige Themen aufzugreifen. Der Spiegel beschäftigt sich in seiner neuesten Ausgabe nun mit den Bloggern und schustert so das Sommerloch zu. Und damit das nicht so nach Zuschustern aussieht, wird es mit provokanten Thesen kaschiert…"
(Quelle und Originaltext: blog.nz-online.de)

Der Spiegel gegen Blogger in Deutschland bei "Tutsi":
"…Liebe allwissende Spiegel-Redaktion: Es ist den zigtausenden Blogs in Deutschland wahrscheinlich scheißegal, dass Eure Schreiberlinge bewundernd über den großen Teich blicken und lediglich ein müdes Lächeln für PRIVATE Blogs übrig haben, denn hier werden Blogs NICHT für das goldene Kalb der Selbstdarstellung und Profitgier ins Leben gerufen, sondern um direkt und unzensiert seine Meinung kund zu tun…"
(Quelle und Originaltext: Tutsi)

Dem Spiegel gehen die Themen aus bei "Suderburg":
"…Nun ist es schon so weit! Der Spiegel geht steil gegen die Blogger in Deutschland vor! Wie hier zu lesen könne die deutsche Blogosphäre nicht mithalten…"
(Quelle und Originaltest: Suderburg)

Nachrichtenmagazin im Sommerloch bei "Alter Falter":
"…im Sommerloch 2007 beschwor das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL “Die Gelbe Gefahr” , in diesem Jahr legen sich die SPIEGEL-Redakteure Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen in ihrem Artikel “Die Beta-Blogger” mit der deutschen Blogosphäre an…"
(Quelle und Originaltext: Alter Falter)

Blogger sind unpolitisch und rechthaberisch im "Moehblog":
"…der Spiegel braucht dringend Leser, daher werden die Blogger angegriffen, oder hat der Spiegel etwa Recht? Der Artikel vom Spiegel Online meint das die Blogger in Deutschland unpolitisch, rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell arbeiten. Der Spiegel zieht auch gern den Vergleich mit den USA. Im Vergleich zu den USA, wo es die gut bezahlten Alphatiere gibt, sind in Deutschland "allenfalls Beta-Blogger statt massenmediale Alphatiere"…"
Quelle und Originaltext: Moehblog)

Beta-Journalisten und Beta-Blogger beim "Spiegelfechter":
"…der SPIEGEL hat in seiner jüngsten Print-Ausgabe ein „neues“ Phänomen entdeckt – Deutschlands Politblogger, international nur Zweite Liga und „unpolitsch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.“ Aber immerhin doch so unwichtig, dass man ihnen drei Seiten widmen muss, denn die gefühlte Bedrohung durch den Bürgerjournalismus ist eine Entwicklung, die den deutschen Beta-Journalisten in seinem Selbstverständnis berührt…"
(Quelle und Originaltext: Der Spiegelfechter)

Liebe Spiegel Redakteure habt ihr Langeweile? bei "Stars unzensiert":
"…ich frage mich was der Spiegel mit dem Artikel bewirken möchte, ich finde er ist einfach nur eine Beleidigung gegenüber der deutschen Bloggerszene. Oder ist es einfach nur ein Hilfeschrei aufgrund schlechter Besucherzahlen, oder weil die Abos nicht mehr so gut verkauft werden?…"
(Quelle und Originaltext: Stars unzensiert)

Die Konfettikanone der Demokratie und die Beta-Blogger auf "FDOG":
"…ein Ausweis ganz besonderen Größenwahns ist der Artikel über Blogger in der aktuellen Printausgabe des Spiegels. In dieser wird die Blogosphäre in Deutschland pauschal des Dilettantismus geziehen. Man kann den Artikel angesichts des fortschreitenden Qualitätsverfalls in der Brandstwiete getrost eine Frechheit nennen. Dass der Spiegel schon lange kein Qualitätsmedium mehr ist, sollte inzwischen ausser Frage stehen…"
(Quelle und Originaltext: FDOG)

Die Alpha-Journalisten auf "Internetszene":
"…Verlage sind dann quasi Restaurant-Ketten und Journalisten die dort angestellten Köche. Die kochen halt eher für die Massen, und sie werden nur eingestellt, wenn sie richtig gut kochen können. Als Angestellte haben sie ein festes Einkommen, müssen dafür aber das kochen, was dem Restaurantbesitzer passt, und meistens schmeckt alles irgendwann ziemlich gleich…"
(Quelle und Originaltext: Internetszene
)

Beta-Blogger im "Chaosblog":
"…der Spiegel, bzw. Spiegel Online, scheint mal wieder einen Artikel gesucht zu haben um das Sommerloch zu stopfen. Die panikartigen Berichte über die Spritpreise sind nichts Neues mehr und man braucht etwas Frisches um die Leser zu ködern. Also wird über Blogs geschrieben. Die deutschen Blogs sollen (fast) alle ohne jegliche Bedeutung sein. Der Hauptinhalt sind Nichtigkeiten und Flame-Wars. Im schönen Amerika ist mal wieder alles besser. Die amerikanischen Blogger haben Content mit dem sie die Welt bewegen und beeinflussen. Dies tun sie mehr als die “Old-School-Medien” wie z.B. die gute alte Tageszeitung…"
(Quelle und Originaltext: Chaosblog
)

Blogger in der Beta Phase oder der Tod der deutschen Bloggerszene bei "X-Stream":
"…Aber dass Elfanten vor Mäusen Angst haben ist ja nichts neues. Kleine Mäuse sind ja auch nicht fett, schwerfällig, langsam, professionell, nicht selbstbezogen, nicht rechthaberisch und politisch, wie ein Elefant. hört sich verdammt nach Existenzangst an…. der Spiegel läuft wohl nicht mehr so gut wa?…"
(Quelle und Originaltext: X-Stream
)

Politische Blogs sind in Deutschland so gut wie nicht vorhanden auf "Mein Parteibuch":
"…der Versuch, die politische Blogosphäre in Deutschland mit Desinformationen zu diskreditieren, dürfte jedoch trotz des vergleichsweise geschickt geschriebenen Artikels nach hinten losgehen. Die so gut wie nicht vohandene politische Blogosphäre in Deutschland zerpflückt auch diesen Spiegel-Artikel…"
(Quelle und Originaltext: Mein-Parteibuch)

Qualitätsjournalismus vs. die Beta-Blogger auf "Hilfe beim Leben":
"…das einstige “Sturmgeschütz der Demokratie” hat ja bekanntermaßen in den letzten Jahren doch deutlich an Qualität eingebüßt. Insbesondere die Recherchequalität ist nicht immer so wie, sie sein sollte. Man gewöhnt sich an vieles, auch an SPON. Aber muss man deshalb die wirklich relevanten Alternativen zu den alteingesessenen Medien fast schon verunglimpfen…"
(Quelle und Originaltext: Hilfe beim Leben
)

Morgens Aronal, Mittags Karies bei "MoritzHoman":
"…ich persönlich bin jedenfalls froh, dass es diese polemischen und machtlosen Blogs gibt. Ich bin froh, dass das BILDBlog jeden Tag die Lügen und Halbwahrheiten der größten Zeitung Deutschlands aufdeckt. Ich bin froh, dass es mit den Nachdenkseiten und dem Spiegelfechter unabhängige und vor allem ehrliche Nachrichten-Kommentarblogs gibt. Und zuletzt zeigt doch die Berichterstattung des Spiegel, dass diese ihm ein Dorn im Auge sind…"
(Quelle und Originaltext: MoritzHomann.de)

Krieg der Blogger bei "Eliterator":
"…ein Spiegel-Artikel über die deutsche Bloggergemeinde, in dem diese als Beta-Blogger sowie zumeist "unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell" verunglimpft werden, sorgt für Empörung im Netz. So heißt es in dem Artikel "Die Beta-Blogger": "Lust an der Beschimpfung scheint überhaupt eine Grundvoraussetzung zu sein, um zu bloggen." Und natürlich machen die US-Blogger laut Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen alles besser…"
(Quelle und Originaltext: Eliterator
)

Der Spiegel disst den deutschen Blogger bei "Promipranger":
"…machtlos?! Ich glaube eher das der Spiegel mittlerweile die Konkurrenz Gefahr, die von den klassischen Bloggern ausgeht erkannt hat und jetzt einfach das Medium schlecht redet, weil man Angst um seine “investigative” und “journalistische” Hoheitsposition hat.Mit diesem Artikel könnte sich auch der Spiegel seinen Weg in die Zukunft verbaut haben, denn Blogger können manchmal sehr nachtragend sein und ein Online-Medium lebt nunmal von Links…"
(Quelle und Originaltext: Promipranger
)

Dienstag, 22. Juli 2008

Obama in Berlin ... Fähnchen ja, Plakate nein

Schon geil, wie sich die Berliner für die Wahlkampfveranstaltung von Barack Obama einspannen lassen werden.
Kleine Amerikafähnchen möchte man sehen, viele Menschen, die Obama zuwinken und jubeln. Eigentlich will man nur ne Masse völlig verblödeter Menschen dort stehen haben, die daran glauben, dass Obama irgendwas an der derzeitigen Politik von George W. Bush ändern wird.
Sicher wird er das. Es wird mehr Truppen in Afghanistan geben (auch unsere Landsleute), es wird stärkere Solidaritätsbekundungen für Israel geben und die Steuern für die Reichen werden gesenkt und für die Armen erhöht.
Ich wette, dass kaum einer aller Leute, die dort stehen werden, sich das Wahlprobgram kritisch durchgelesen hat.

Ach ja, Plakate sind btw. auch nicht gestattet. Entweder hat man Angst, es könnte zum sogenannten "Bush-Bashing" kommen oder die Plakate passen einfach nicht ins Bild dieses "Saubermanns".

Naja, hier das Programm des Herrn Obama: hier
Hier der Spiegelartikel über Obamas Besuch: hier
Und hier mal n nettes Video über den Besuch: hier

Montag, 21. Juli 2008

Volker Pispers ... über die USA / Terrior / Irak und das Öl

Wenn man so sieht, wie dieser Mann mit der ganzen Thematik umgeht ... Respekt. Es gibt dutzende Seiten im Netz, mit Belegen, Hinweisen, Whistleblowers, sogar Originalunterlagen ... aber das sind ja alles Verschwörungstheoretiker.
Es sollte mehr von diesen Leuten wie Volker Pispers geben.